Ein guter Teil der WLAN-Anrufe endet damit, dass das WLAN in Ordnung ist. Schuld
sind dann Internetanschluss oder Anwendung — wer das nicht auseinanderhält, kauft
Zugangspunkte gegen ein Problem, das woanders sitzt.
So trenne ich die Fälle: Zuerst hängt ein Notebook per Kabel direkt
am Netz. Ist die Störung dort auch da, liegt sie nicht am Funk. Dann schaue ich, ob
nur Dienste aus dem Internet lahmen oder auch das, was auf Ihrem eigenen Server
liegt. Beim Anschluss ist selten die Geschwindigkeit das Problem, sondern der
Rückweg: Cloud-Uploads und Videokonferenzen brauchen ihn, und er ist oft ein
Bruchteil des Downloads. Und hakt es täglich zur selben Uhrzeit, lautet die Frage
nicht „welches Gerät", sondern „was läuft dann" — Sicherung, Update, alle
gleichzeitig im System.
Bleibt die Anwendung: Ist eine Software nur an einem Arbeitsplatz träge, hilft kein
neues Netz. Das Ergebnis bekommen Sie schriftlich — auch wenn es lautet, dass Sie
beim Anschluss- oder Softwareanbieter anrufen sollten.